Den Drachen jagen. Die Geschichte meines verlorenen Bruders

von Kerstin Herrnkind

Die Autorin wollte eigentlich nie über ihren Bruder Uwe das Buch schreiben. Die Todesnachricht aber, die sie spät abends erfuhr, erschütterte sie tief und löste die Reaktion aus den Schmerz von der Seele zu schreiben. Fast 25 Jahre war Uwe abwechslungsweise drogen- und alkoholkrank. Alle Bemühungen schlugen fehl. Kerstin und Uwe wuchsen in einer scheinbar intakten Familie auf, nach innen aber war sie zerrüttet. „Natürlich ist es immer die Kindheit wo der Hund begraben ist.“ (Zitat Max Frisch)

Das Heranwachsen von Jugendlichen zu begleiten ist eine wahre Herkulesaufgabe. Eine große Verantwortung, die leider nicht immer gelingt. (Text: Mag. A. Morgenstern)

Transparenz: Das Rezensionsexemplar wurde dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. Kein Honorar.