Lost Places in der Alpen-Adria-Region

von Georg Lux (Text) und Helmuth Weichselbraun (Fotos)

Auch wenn man glaubt eine Gegend zu kennen, gibt es immer noch Winkel, die man übersehen hat. Lost Places im früheren „Dreiländereck“ von Kärnten-Friaul-Slowenien sowie Kroatien deckt sie auf. Publikationen über „Lost Places“ sind seit einigen Jahren im Trend, nachdem es über die schönen Plätze, die man gesehen haben MUSS, unzählige Bücher gibt. Gedacht für Abenteuerlustige, die fast alles hier kennen, jedoch für Entdeckungen offen sind. Der vorliegende Band (herausgegeben 2021) ist jedoch bereits eine Wiederauflage von 2017.

Die Autoren sind hauptberuflich für die kleine Zeitung Kärnten tätig und haben bereits einige gemeinsame Bücher bzw. Beiträge in diversen Medien über den Alpen-Adria-Raum und Lost Places in Österreich veröffentlicht. Das Buch ist reich bebildert und mit vielen Tipps und Links versehen.

Zu den verlassenen und vergessenen Orten gehört der Bahnhof von Tarvis. Für Bahnfahrer gehörte der Aufenthalt in Tarvisio Centrale zu den aufregenden (das Warten auf die Zollabfertigung und Grenzpolizei) und zugleich langweiligen Momenten (der Lokomotiv- und Bahnpersonalwechsel) der Reise nach und von Italien. Dabei ist das alles noch nicht so lange her und wohl der prominenteste der beschriebenen Plätze.

Die Kapiteltitel klingen zwischen interessant und schaurig. Was mag sich hinter „Alcatraz in der Adria“ verstecken? Warum ist Limbo-Dance kein neuer Tanz? „Einmal Jenseits und zurück“ – ist das ein Tipp vom vergangenen Dante-Jahr? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter „Die verschwundene Höhle“? Wer den Tipps in diesem Buch folgt, dem sind Abenteuer gewiss. Viel Vergnügen beim Lesen und Planen!

Transparenz: Ich habe ein Rezensionsexemplar erhalten, wofür ich danke. Kein Honorar.