Mit Maß und Ziel …. gesund alt werden

Zu Jahresende ist auch die Zeit des Innehaltens, der Stille, um zur Besinnung zu kommen und zum Nachdenken. Daraus folgt eventuell ein Nachjustieren, zumindest der Wille zur Neuorientierung und der guten Vorsätze. Warum nicht dafür ein Buch zu Hilfe nehmen, von einem Spezialisten noch dazu?

Der Autor von „Sündhaft gesund. Die sieben Todsünden im Lichte der Anti-Aging-Medizin“, Dr. Markus Metka, ist Anti-Aging-Spezialist, Gynäkologe und Hormonspezialist, wissenschaftlicher Leiter des Medicinicums Lech. Und steht dem Magazin „SPAR Mahlzeit“ als Berater zur Verfügung.

Die sieben Todsünden

Hand aufs Herz: Können Sie alle Todsünden aufzählen? Lückenlos? Der Autor zählt sie alle auf, erklärt Geschichtliches und setzt sie in Relation zum Anti-Aging, dem gesunden Altern – Völlerei, Wollust, Trägheit, Zorn, Habgier, Neid, Hochmut.

Und welcher dieser Sünden fühlen Sie sich zugeneigt, wenn Sie sie, in den Ausmaßen abgemildert, nicht als Sünde sondern als „persönliche Schwäche“ bezeichnen würden? Essen Sie zu viel, zu wenig, neigen Sie zur Bulimie, zu speziellen Diäten, die Ihr Leben obsessiv ergreifen und mit denen Sie Angehörige und Gastgeber nerven? Oder trinken Sie mehr Alkohol als Ihnen zuträglich ist? Dann geht es um die Völlerei.

Ein Sprichwort sagt: „Hochmut kommt vor dem Fall“ und im Tao-te-ching von Laotse muss es eine vergleichbare Stelle geben, die darauf hinweist wie man einen Gegner besiegt. So jedenfalls habe ich es in Erinnerung. Hochmut sei die Sünde der Erfolgreichen. Fällt Ihnen dazu ein Beispiel ein?

Stress, Burn-out kommen auch in diesem Buch vor. Sie sind dem Zorn zugeordnet. Hier geht es darum die Balance des vegetativen Nervensystems wiederherzustellen. Regeneration hilft und Metka weist darauf hin. Was der „wandernde Nerv“, der Vagus, damit zu tun hat, ist hier kurz und sehr verständlich erklärt. Dem Vagus werde ich mich als eigenem Thema noch in einem anderen Blogartikel widmen und Bücher dazu nennen.

Metka setzt die sieben Todsünden in Kontext mit unserem derzeitigen westlichen Lebensstil und weist auf Möglichkeiten hin, wie wir Veränderungen zum Besseren herbeiführen könn(t)en. Als allgemeingültige Regel gelte es „die goldene Mitte“ zu finden. Und wenn ich noch etwas Persönliches einfügen darf…das galt bei uns in der Familie als wichtige Regel, an die man sich anzunähern hatte.

Die Dämonen

Ein eigenes Kapitel ist den Dämonen der Todsünden gewidmet. So ist Mammon, ursprünglich im Aramäischen Vermögen oder Besitz bedeutend, bei uns zum Dämon von Geiz und Habgier geworden.

Das „Anti-Aging der Seele“ beginnt im Kopf

Auf dem Cover steht als weiterer Hinweis auf den Buchinhalt „Das Buch zum „Anti-Aging der Seele““. Markus Metka erklärt wie Altersprävention (Neudeutsch: Anti-Aging-Medizin) funktionieren kann. Ganz einfach im Kopf! Der Geist formt den Körper und darum gelte es den Geist jung zu erhalten. Freud und Leid manifestieren sich im Gesicht. Ab 50, so meint der Autor, sei man für sein Gesicht verantwortlich. Schlechte Gedanken hinterlassen dort ebenso ihre Spuren wie Ausgeglichenheit.

Deshalb begeben wir uns auf die Suche nach dem „Goldenen Mittelweg“ und zur Veranschaulichung nach den Charakterköpfen von Franz Xaver Messerschmidt.

Transparenz: Ich habe vom Verlag ein Belegexemplar erhalten, wofür ich danke. Kein Honorar.