Das verbotene Notizbuch

Alba de Céspedes

Inselverlag, Berlin, 2021

302 Seiten

ISBN 978-3-458-17934-4

Valeria, eine Frau, die sich den Konventionen und Traditionen verpflichtet fühlt, die ihre Lebensrolle darin sieht, es ihrem Mann und ihren Kindern recht zu machen, gerät in Versuchung. Für sie ist sie immer nur Mama und nicht Valeria. Sie kauft ein harmloses Notizbuch. Und beginnt, zu schreiben. Erzählt ihren Alltag. Ihr regelförmiges Leben zwischen ihrem Hausfrauendasein und ihrem Job. Alltäglich und unausweichlich. Ihre Wünsche bleiben auch für sie selbst unentdeckt – bis zu dem Tag, an dem sie aufwacht und weiß, dass sie so nicht weiterleben will. Dass sie sich die Freiheit nehmen will, mit ihm, aber nicht mit ihrem Mann. Ihre Träume sind Realität geworden. Die immer wieder durchkreuzt werden. Von ihr selbst, davon, dass sie dem Fremdbild treu bleiben muß, auch um den Preis, auf die Erfüllung ihrer Wünsche zu verzichten. Ihr Begleiter ist ihr geheimer, verborgener Schatz – „das schwarze Heft, ein verbotenes Notizbuch“ dessen weitere Seiten leer bleiben werden. 

Ein wunderbares, berührendes Buch über ein  Frauenschicksal, deren es Millionen ähnlicher gibt. —
Text: Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger 

Transparenz: Selbst gekauft. Kein Honorar.