Die einzige Gehörlosenambulanz in Wien besteht seit 1999 und befindet sich im 2. Bezirk bei den Barmherzigen Brüdern. Dort gibt es ärztliche, pflegerische, soziale und psychologische Betreuung in ÖGS-Österreichischer Gebärdensprache.
Insgesamt gibt es drei Ambulanzen für Gehörlose von den Barmherzigen Brüdern in Österreich: in Wien, Linz und Graz.

Quelle und Kontakt: http://www.barmherzige-brueder.at

 

Gehörlosen-Notruf:   Unter http://www.witaf.at/gehoerlosen-notruf finden sich folgende Angaben:

Hilfe unter 0800/133133 – Eine Initiative von Innenministerium, den großen Telekomanbietern und des WITAF – seit 1865 im Dienste der Gehörlosen – hat die Möglichkeit für Gehörlose und Hörbehinderte geschaffen, über eine eigene Notrufnummer Hilfe herbeirufen zu können.

SMS | FAX NOTRUF:  0800 / 133 133

E-MAIL NOTRUF: gehoerlosennotruf@polizei.gv.at

ACHTUNG DER NOTRUF FUNKTIONIERT NUR IN ÖSTERREICH!

Folgende Daten unbedingt in SMS, Fax bzw. E-Mail angeben bevor der Notruf abgeschickt wird:

Ich bin Gehörlos
Name
SMS/Fax Nummer
Ortsangabe / Wo bist du? – so genau wie möglich
Was brauchst du? – Polizei, Rettung, Notarzt, Feuerwehr, Bergrettung, ÖAMTC, ARBÖ …
Was ist passiert? – Unfall, Überfall, Gewalt, Skiunfall, Feuer, Bergunfall, …

HandHelp ist eine Notfall-App, die auf das Handy geladen werden kann (für Apple und Android). Diese App ist auch für andere Zielgruppen geeignet!

https://app-sos.com

 

Bei Leidmedien.de von SOZIALHELDEN e.V. gibt es diverse Youtube-Filme. Dabei ist auch ein Gebärdensprachvideo, wo Begriffe über Behinderung von A bis Z (16:29) erklärt werden. (Ich konnte das leider nicht verlinken.)

 

SignDict ist ein offenes Wörterbuch für Gebärdensprache zum Mitmachen: https://signdict.org/
Zitat daraus:

Fehlt eine Gebärde oder gibt es andere Varianten? Dann kann diese einfach mit einem Klick aufgenommen und hinzugefügt werden. Alles was du dazu brauchst ist deine Webcam. Der Name SignDict setzt sich zusammen aus Sign, dem englischen Wort für Gebärde, und Dictionary, dem englischen Wort für Wörterbuch. Dieses Projekt wird durch den Prototype Fund gefördert. Entwicklungsbeginn war der 1. März 2017.

Nachschlagewerk und Lernhilfe
Wenn du nach Gebärdensprach-Wörterbüchern im Internet suchst, wirst du einige finden. Leider haben die meisten nur ein paar hundert Gebärden und erlauben es nicht, weitere Gebärden hinzuzufügen. Dazu kommt, dass in der deutschen Gebärdensprache eine große Anzahl an Variationen für ein Wort existiert. In Wörterbüchern wird allerdings oft nur eine Variante angezeigt. Ich möchte versuchen, bei SignDict möglichst viele Gebärden-Varianten eines Wortes zu sammeln.

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