Zunächst ein paar trockene Daten zum Fotokünstler James Welling: Er wurde 1951 in den USA geboren. Seine künstlerische Ausbildung begann er 1969 mit dem Studium der Malerei in Pittsburgh (bis 1971), inklusive ein Jahr Auseinandersetzung mit Modern Dance ebendort. Es folgte bis 1974 das California Institute of Arts (CalArts) in Los Angeles. 1976 dann die Hinwendung als Autodidakt zur Fotografie. Neben der freien Arbeit die Professur an der CalArts (1995 bis 2016), anschließend Übersiedlung nach New York. Seit 2012 Gastprofessur für Fotografie an der Princeton University.

Herausgegriffen aus dem gezeigten Werk sei „Hands“ (1974-76), entstanden ohne Kamera. Es wurde das Fotopapier direkt mit dem Schatten der Hände belichtet.

James Willing, Hands 1974-76

Ein Jahr Modern Dance Ausbildung in Pittsburgh brachte Welling Jahrzehnte später (2014-2017) zur Serie „Choreograph“.

James Willing, Choreograph, 2014-17

Das Titelbild zeigt den Künstler vor „Aluminium Foil“, eine Serie von 1980-81. Antrieb zu diesem Werk: „Ich wollte Fotografien machen, bei denen es weder möglich ist, sie zu beschreiben noch sich an sie zu erinnern, die aber dennoch scharf und klar sind.“

James Welling, Kunstforum Wien, bis 16. Juli 2017

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