Am 18.11.2016 war der Tag der Pflegenden Angehörigen. Dazu gab es eine Informationsveranstaltung in der AK (Arbeiterkammer) im 4. Bezirk.
Leider kann ich nur punktuell etwas herausnehmen, ich hatte nicht mehr Zeit.

Es gibt z.B. Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter. Dazu gehören monatliche Gruppentreffen, Seminarangebote zu den verschiedenen Erkrankungen, persönliche, telefonische und Online-Beratung. http://www.hpe.at und Tel.: 01/526 42 02, Mo., Mi., Do. von 10-15 h, Di, Fr. von 10-12 h

Information und Unterstützungen für Pflegende Angehörige durch das Sozialministerium. Dazu gehören auch kostenlose Angehörigengespräche zur psychischen Entlastung. http://www.sozialministerium.at und Tel. 01/71100-0

Unterstützung durch Ergotherapeuten, zB. Beratung bei Umgestaltung der Wohnumgebung zur besseren Alltagsbewältigung (Anbringen von Haltegriffen, Umbau der Dusche), Beratung bei Hilfsmittel (zum Strümpfe an-ausziehen, dickere Messergriffe bei Gelenksproblemen, rutschfeste Unterlagen etc.), aber auch Schulungen.

Die AK stellt auf ihrer Website rund um das Thema „Pflege“ wichtige Informationen (Versicherung, Pflegefreistellung etc.) und auch eine PDF-Broschüre mit Steuerspartipps 2016 zur Verfügung. Ob es dazu ein Druckwerk/Fotokopien gibt, konnte ich bislang weder vor Ort noch telefonisch abklären. http://www.arbeiterkammer.at

Die Präsidentin der IG Pflege – http://www.ig-pflege.at – Birgit Meinhard-Schiebel fordert von der Politik für die Zukunft Grätzelschwestern als Entlastung in der häuslichen Pflege, etwa in der Nachbetreuung nach operativen Eingriffen sowie ein Angehörigenparlament. Für beide Forderungen gibt es Vorbilder in Nord- bzw. Nordwesteuropa.

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